16.05.2011 von Thomas Bottke
Am Sonntag dem 15. Mai startete um 09.00 Uhr vor dem Brandenburger Hauptbahnhof die Frühjahrsradtour der Wasserfreunde.
Auf der ersten Etappe bestand die sportliche Herausforderung darin, die Fahrräder vom Bahnhofsvorplatz auf den Bahnsteig und dann in den Regionalexpress zu bekommen.
Nachdem diese Aufgabe bewältigt war konnten sich die Teilnehmer auf der Fahrt nach Berlin Wannsee entspannen.
In Berlin angekommen hieß es nun noch einmal die Fahrräder tragen und dann konnte die Radtour beginnen.
Das Feld, bestehend aus 31 Radfahrerinnen und Radfahrern, darunter 4 Sportsfreunde aus Ludwigsfelde, setzte sich um 10.00 Uhr in Bewegung.
Der erste Halt war die Villa am großen Wannsee 56-58, der Tagungsort der Wannseekonferenz. Hier wurde im Januar 1942 die Endlösung der Judenfrage beschlossen.
Nach diesen kurzen Einblick in ein dunkles Kapitel der deutschen Geschichte ging unsere Fahrt weiter entlang am Wannsee, nach einigen kleinen Pausen zum Weiden der Augen an der Landschaft sowie zum Befeuchten der Lippen erreichten wir die Glienicker Brücke. Ein Agentenaustausch war jedoch nicht möglich, so fuhren wir weiter vorbei an prachtvollen Häusern, die leider niemanden von uns gehörten. Nun wurde es aber wirklich Zeit für eine größere Pause, hier bot sich die Meierei und Brauerei mit Biergarten und selbstgebrautem Bier an. Hier an diesem Ort sollten wir auch Mandarinenten zu sehen bekommen, die waren aber nicht da, so zeigte uns unsere Kulturverantwortliche Birgit Lukas, kurz entschlossen die zuvor fotografierten Enten auf ihrer Kamera. Erfrischt ging unsere Tour weiter am Schloss Cecilienhof und am Marmorpalais
vorbei zum Bornstedter See an dem die Mittagpause geplant und durchgeführt wurde.
Ausreichend gestärkt und schon das Ziel, die Heimat vor Augen traten wir nun den Rückweg an, über Potsdam Eiche und Golm erreichten wir Werder Havel. Das Zeitmanagement unserer Kulturverantwortlichen ging genau auf, wir erreichten den Bahnhof Werder, das schützende Dach und der Regen begann. Nach 10 Minuten Wartezeit kam der Regionalexpress und 15 Minuten später verließen wir den Zug und traten auf den vom Sonnenlicht durchfluteten Brandenburger Bahnhofsvorplatz. Die Radtour erstreckte sich über 30 Kilometer, der Techniker der Tour Ralf Lukas konnte durch den Einsatz von Hochtechnologie (Kettenknecht) für zwei Teilnehmer den vorzeitigen Abbruch der Tour verhindern.
Es war eine sehr schöne Radtour, ein schöner Sonntag und ich spreche sicher im Namen aller Teilnehmer wenn ich mich dafür bei den Organisatoren bedanke.
Herzlichen Dank
Thomas Lehmann