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Aktuelle Nachrichten

05.05.2012

Sparkassen-Cup

Das Protokoll des Sparkassen-Cup vom 5. Mai 2012 ist jetzt online !

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09.04.2012

Zahlreiche Wasserfreunde beim Deetzer Osterlauf erfolgreich

Am Ostersamstag hatte der FC Deetz zum traditionellen Osterlauf nach Deetz eingeladen.
Knapp über 200 Starter waren dann bei windigen aber trockenem Wetter auf den verschiedenen Strecken
wie 5km Walking, 2km Kinderlauf sowie den beiden Hauptläufen über 5km und 10km dabei.

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06.04.2012

Internationales Pokalmeeting „Alter Fritz“ in Potsdam - Qualifizierungswettkampf für die Norddeutschen Jahrgangsmeisterschaften 2012

16 x Gold, 12 x Silber. 6 x Bronze, 2 Pokale durch Lorenz Ehmann und Johannes Hintze und den 6. Platz in der Mannschaftswertung bei 25 teilnehmenden nationalen und internationalen Vereinen ist die Bilanz der Wasserfreunde am letzten Wochenende...

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Sparkassencup 2012

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Toralf Nützmann finishte seinen 15. IRONMAN

10.07.2010 von Oliver Schwandt

Toralf Nützmann im Porträt

Toralf Nützmann hat in seiner Triatlonkarriere am Wochenende

seinen 15. IronMan in der Schweiz erfolgreich absolviert.

Vor genau zwei Wochen beendete Toralf Nützmann von den Wasserfreunden Brandenburg seinen 15. Ironman in Klagenfurt (Kärnten) erfolgreich. Er benötigte für die 3,8 km lange Schwimmstrecke 1:17 h, war 5:44 h über 180 km (1.800 Höhenmeter in den Karawanken) mit dem Rennrad unterwegs und benötigte für den abschließenden Marathon (42,195 km) 5:08 h.

Insgesamt war der Triathlet aus der Havelstadt 12:28 h (mit Wechselzeiten) auf der Strecke am idyllisch gelegenen Wörthersee an der Grenze zu Slowenien unterwegs. Nützmann war in diesem Jahr fünf Minuten langsamer als 2004, wo er den Wettkampf in Klagenfurt bereits absolviert hatte. "Ich kenne hier in der Region um Brandenburg weit und breit keinen anderen Sportler, der so viele Ironmens erfolgreich bestritten hat", so Holger Jurich, Vorsitzender der Wasserfreunde, Abteilung Triathlon.
"Ich war immer ein Fan vom Ausdauersport. Es hat mich unheimlich fasziniert den eigenen Schweinehund zu überwinden.Bereits zu DDR-Zeiten nahm ich sechs Mal am Rennsteiglauf teil", sagte Nützmann. Bis heute bestritt er diesen Lauf insgesamt 12 Mal, davon zwei Wettkämpfe über die 72,2 km, die anderen zehn Teilnahmen waren 45 km lang. Nach der Wende bestand für ihn endlich die Möglichkeit, ein Rennrad ohne größere Beziehungen zu erwerben. "In der DDR hatte ich einen Tourenrad mit Dreigangschaltung, das natürlich nicht wettkampftauglich war", erinnerte er sich mit einem Lächeln im Gesicht.  1991 begann der 44-Jährige mit dem Triathlontraining, ein Jahr später folgte der Umstieg als Mitglied des Rathenowers Triathlonteams auf die Olympische Distanz (1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren, 10 km Laufen) und 1993 bestritt der Havelstädter einen ersten Ironman in Schwerin. Zwischendurch gab es auch Ausflüge zu anderen Sportveranstaltungen wie zum Beispiel den Arber-Radmarathon in Regensburg, der eine Streckenlänge von 250 km aufzuweisen hatte.
2010 folgte ein Wechsel zu den Wasserfreunden Brandenburg, weil Nützmann viele Sportfreunde in der Stadt gefunden hatte und es ist deutlich einfacher für ihn, das Schwimmtraining im Marienbad zu absolvieren als immer in die Optikerstadt zu pendeln. "Zum Schwimmen bin ich bevor das Marienbad am 2. März 2000 eröffnete dreimal die Woche mit dem Rennrad nach Rathenow gefahren, nicht selten erst um 22 Uhr im Dunkeln zurück", so der Rettungssanitäter bei der Johanniter Unfallhilfe. "Damals hatte ich keine andere Trainingsmöglichkeit, weil ich in der Normalschicht eingesetzt war."
Mehr als vier Triathlons pro Jahr bestreitet er nicht. Die Wettkampfsaison geht bis Ende September, dann folgt ein Ruhemonat mit nur drei Einheiten pro Woche bevor im November die Trainingsvorbereitung beginnt. "In der Regel trainiere ich dann zehn Einheiten in der Woche, das sind etwa 300 km auf dem Rennrad, 10 km im Schwimmbecken und etwa 80 km auf der Laufstrecke. Diese Strecken variieren je nach Jahreszeit. Im Winter wird halt mehr gelaufen als im Sommer.  Nur bei Glatteis setzte ich mich nicht aufs Rad. Auch bei - 6 Grad wird trainiert. Wenn mich dann mal Arbeitskollegen gesehen hatten wurde ich für verrückt gehalten", fügte Nützmann hinzu. Insgesamt ist er pro Jahr mit dem Rennrad 10.000 km unterwegs.
Es gab in seiner Karriere noch nie einen Wettkampf, den er vorzeitig abbrechen musste. "Mir sind schon Speichen weggebrochen, es gab auch ein paar Plattfüße aber sonst keine Probleme, die eine vorzeitige Aufgabe gerechtfertigt hätten", so Nützmann. Und etwas ungewöhnlich für den 1,97 m großen und 85 kg schweren Modelathleten ist die Liebe zum Bergfahren. "Deshalb bestreite ich auch viele Wettkämpfe in Bayern oder Österreich, weil ich mich immer gut durchbeißen konnte und diese Herausforderungen einfach brauche." Ein Ziel für die Zukunft hat der 44-Jährige noch. Er möchte mal beim „Norseman Extrem“ in Norwegen, dem härtesten Ironman auf der Welt, dabei sein. "Dort ist der Start eine Autofähre, aus der man acht Meter in einen Fjord springen muss. Die größte Herausforderung sind dann aber die 180 km mit dem Rad, die über 3.800 Höhenmeter führen."“  Und wer Toralf Nützmann kennt weiß genau, auf der Starterliste des  „Norseman Extrem“ wird sein Name bald zu finden sein.

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